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14.06.26

Flourishing Minds. Flourishing Europe.

Begegnungen beim Auftakt von EUPONS in Trier

Es gibt Wochenenden, die noch lange nachklingen. Der Auftakt von EUPONS – dem ersten Europäischen Forum für Positive Neurowissenschaften – Ende Mai in Trier war für mich genau so eines. Zwei Tage, in denen fundierte Wissenschaft, gelebte Menschlichkeit und eine große gemeinsame Vision auf eine Weise zusammenkamen, die mich beseelt zurückgelassen hat.

…Nicht selbst gewählt – und genau richtig: mein EUPONS-Moment in Trier“ 🌺
Manchmal sind es gerade die Momente, die man nicht geplant hat, die am tiefsten nachklingen…

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Bilder: #ClaudiaSteinle und #PhotoJockey

Flourishing

Minds.

Flourishing

Europe.

„Nicht selbst gewählt – und genau richtig: mein EUPONS-Moment in Trier“ 🌺
Manchmal sind es gerade die Momente, die man nicht geplant hat, die am tiefsten nachklingen.


Ende Mai durfte ich beim Auftakt von EUPONS – dem ersten Europäischen Forum für Positive Neurowissenschaften – in Trier dabei sein. Zwei Tage im Broadway Kino, rund 120 Menschen aus ganz Europa, eine große Leinwand und davor eine Gemeinschaft, in der die Hauptrolle nicht ein Film spielte, sondern wir alle. An der Schnittstelle von Positiver Psychologie, Neurowissenschaften und gelebter Praxis wurde dort etwas spürbar, das weit über die Wissenschaft hinausgeht: eine gemeinsame Haltung. Nicht „Warum wird das schwierig?“, sondern „Wie können wir das möglich machen?“

Mein persönliches Highlight war dabei eine kleine Überraschung. Ich bin in einer Arbeitsgruppe zu KI und Menschlichkeit gelandet – einer Gruppe, die ich mir selbst gar nicht ausgesucht hatte. Und genau dort habe ich mich vom ersten Moment an bestens aufgehoben gefühlt. Ein Thema, das mich unmittelbar angeht und gerade jetzt so wichtig ist: Wie bleibt der Mensch im Mittelpunkt, wenn Technologie immer mehr kann?

Besonders ein Gedanke aus unserer Runde wirkt bei mir nach – oder eher eine Frage: Wie können WIR die KI aktiv mitgestalten? Was können wir ganz konkret tun, um sie für ein Flourishing Europe zu nutzen? Daraus entstand die Idee, für unsere Arbeit bei EUPONS eine Art KI-Kodex zu entwickeln – einen Prompt, der die Haltung und die Werte von EUPONS in sich trägt und sie in jede Zusammenarbeit mit KI hineinwirken lässt. KI also nicht als Gegenüber zum Menschlichen, sondern als Werkzeug, das wir bewusst und wertegeleitet gestalten. Und ergänzend: hilfreiche Fragen, die Menschen im Umgang mit KI nutzen können – damit Technologie ihre eigenen Beiträge stärkt, statt sie zu ersetzen.

Dass ich diesen Raum nicht selbst gewählt hatte, machte ihn für mich umso wertvoller. Gerade weil ich mich einem Thema anvertraut habe, das der Zufall für mich ausgesucht hatte, durfte etwas richtig Schönes wachsen – getragen von einem Miteinander, das tragfähig genug war, um wirklich weiterzudenken.

Und vielleicht ist das eine der eigentlichen Erkenntnisse dieses Wochenendes: Aufblühen geschieht nicht nur dort, wo wir alles selbst in der Hand haben. Es geschieht auch dort, wo wir uns sicher genug fühlen, uns einzulassen, neugierig zu bleiben, Fragen zu stellen – und uns überraschen zu lassen.

Ich nehme aus Trier viel mit – fachlich, menschlich und persönlich. Vor allem aber die Zuversicht, dass ein blühendes Europa keine ferne Idee ist, sondern hier und jetzt entsteht. In Begegnungen auf Augenhöhe. Im gemeinsamen Gestalten.
Herzlichen Dank an Prof. Dr. Michaela (Mischa) Brohm-Badry Brohm-Badry, Andrea Badry und die gesamte EUPONS-Gang – Ihr seid wunderbar. 🌺

Und Du? Wann ist aus einem Zufall für Dich ein Geschenk geworden? 👇

Bilder: #ClaudiaSteinle und #PhotoJockey

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